Selbständigkeit – Was bedeutet das für mich?

Ein Vorfall vor ein paar Wochen brachte mich zum Nachdenken. Was bedeutet es eigentlich, selbstständig zu sein und allein ein Einzelunternehmen zu führen? Was bedeutet die Selbständigkeit für mich und was bedeutet es vorallem für meine Kunden? Für mich kann ich es einfach beantworten: Selbstständigkeit bedeutet, dass man sich Freiheiten nehmen kann, aber auch viel Verantwortung übernimmt. Und an beiden hängt viel mehr als diese paar Buchstaben.

Freie Zeiteinteilung bei Selbständigkeit

Meinen Arbeitsalltag gestalte ich selbst. Ich könnte, so wie man es Künstlern gern unterstellt, bis 9.00 Uhr schlafen und dann irgendwann ab 10.00 Uhr kaffeeschlürfend in meinen Bürostuhl fallen. Aber ich ziehe es vor, die frühe Stunde zu nutzen und sitze oft bereits 6.30 Uhr an meinem PC. Diese ersten Stunden des Tages liebe ich. Hier kann ich meist noch ungestört und voll motiviert eins nach dem anderen angehen und abarbeiten.

Ich bin der Liebling aller Dienstleister, die Termine vergeben müssen. Denn ich kann mir durch meine Selbstständigkeit meine Zeit so gut wie immer einteilen. Das hat für mich den Vorteil, dass ich nicht auf Feierabend- oder Wochenend-Termine beim Friseur angewiesen bin. Ich kann auch jederzeit mein Auto in die Werkstatt bringen, Einkaufen fahren oder mich im Sommer auf die Wiese legen. Jeden zweiten Tag könnte ich in eine andere Stadt fahren, mich mit Freunden treffen und bei einem frisch gebrühten Kaffee über Gott und die Welt erzählen. Hach – ich fühle mich fast wie Pippi Langstrumpf und mache mir die Welt – wie sie mir gefällt. Aber Stop!

Ganz so einfach ist es nicht. Natürlich kann ich mir mit der Selbständigkeit diese Freiheiten immer wieder nehmen. Aber würde ich das regelmäßig tun, würde ich meine Arbeit nicht schaffen. Kundenaufträge blieben liegen und am Ende hätte ich nichts, was ich abrechnen kann. Und ohne Abrechnung auch kein Geldeingang auf meinem Konto. Und wenn es dort leer wird, war es das mit gemütlichem Kaffeetrinken. Meiner erlernten Selbstdisziplin habe ich es zu verdanken, dass ich das nicht aus Erfahrung schreiben muss.

Durch meine langjährige selbstständige Arbeit im HomeOffice musste ich mir bereits antrainieren, feste Arbeitszeiten abzustecken. Das gilt sowohl in die eine Richtung, als auch in die andere. Denn auch Feierabend zu machen will gelernt sein. Man könnte ja noch schnell dies erledigen und schnell das erledigen. Und auch als Selbstständige muss man nicht 24/7 für seine Kunden da sein.

Selbständigkeit: Tun, was einem Spaß macht

Weiter habe ich durch mein Einzelunternehmen die Freiheit, selbst zu bestimmen, mit was ich mein Geld verdienen möchte. Damit bin ich in der dankbaren Lage, (meistens) das zu tun, was mir Spaß macht. Es liegt auf der Hand, dass man es den Dingen ansieht, wenn man sie mit Freude macht. Es sind manchmal nur die kleinen Details, aber für meine Kunden ist das ein klarer Vorteil, dass ich meine Arbeit mit Freude mache.

Das Risiko ist mit im Boot

Und dann gibt es noch den Dritten im Bunde. Neben den Freiheiten und der Verantwortung sitzt noch das Risiko mit im Boot der Selbständigkeit. Das Risiko, wenn ich einmal ausfalle. Die normale Arbeit bleibt liegen und es folgt ein Verdienstausfall. Und mit diesem dritten Faktor bin ich auch schon bei der Einschätzung, was es für meine Kunden bedeutet, mit jemanden zusammen zu arbeiten, der selbständig und allein in einem Unternehmen arbeitet.

Falle ich einmal aus, habe ich glücklicherweise ein gutes Netzwerk und einen Notfallplan. In dringenden Fällen findet sich ein Ansprechpartner, der sich um das Problem kümmern kann. Im schlimmsten Fall kann eine andere Werbeagentur meine Arbeit fortführen. Für meine Kunden stellt es keine Gefahr dar, dass ich alleine arbeite!

Kostenlose Vorlagen für Ostern

Wie es die Feiertage so an sich haben, kommen sie mit rasender Geschwindigkeit. Und nächste Woche steht Ostern schon wieder vor der Tür. Für die Eiligen, die Vergesslichen, die Faulen oder einfach für Sie habe ich neuerdings kostenlose Vorlagen auf meiner Website.

Sie haben es verpasst, Grußkarten für Ihre Liebsten zu kaufen oder Sie möchten gern Ihre Geschenke noch etwas verschönern? In meinem neuen Downloadbereich finden Sie kostenlose Vorlagen, die Sie sich zur privaten Nutzung herunterladen können.

Es gibt zwei verschiedene Motive. Ein lustiger bunter Origami-Hase und ein kleines Häschen auf braun gestreiftem Hintergrund. Für beide Motive gibt es jeweils runde und längliche Anhänger für Ihre Geschenke sowie eine passende Postkarte dazu.

Und wie geht das?

Ganz einfach! Alle kostenlosen Vorlagen sind im normalen Format A4 zum selbst Ausdrucken und Ausschneiden.

Und so gehts:

  • Suchen Sie sich die Vorlage aus, die Ihnen am besten gefällt.
  • Speichern Sie die Vorlage auf Ihrem PC.
  • Nun die Vorlage öffnen und auf dem besten Papier was Sie haben ausdrucken. Ich empfehle ein stärkeres Papier zum Beispiel 250g. (Zum Vergleich: normales Kopierpapier hat eine Stärke von 80g)
  • Im nächsten Schritt schneiden Sie die Vorlage aus und bei Bedarf lochen Sie mit einem handelsüblichen Locher ein Loch an die Markierung.
  • Auf der Rückseite ist Platz für den Namen des Beschenkten oder persönliche Grüße!
  • Bei den Anhängern: Mit einem Geschenkband – oder besser einer Kordel aus Naturfasern – können Sie die Geschenkanhänger an Ihre liebevoll verpackten Geschenke hängen.
  • Bei Postkarten: Die ausgeschnittenen Postkarten können Sie Ihren Geschenken beilegen.

Möchten Sie jetzt auch ein paar Vorlagen? Dann gehen Sie zum Downloadbereich und suchen Sie sich Ihr Motiv aus.

Übrigens: Es sind noch viele weitere kostenlose Vorlagen geplant. Es lohnt sich also, immer mal wieder hier vorbei zu schauen.

Ökostrom in der Werbeagentur

Ich hatte es ja bereits angekündigt. Der nachhaltige Druck meiner Geschäftsdrucksachen in einer Öko-Druckerei sollte nicht das Einzige bleiben, was ich in puncto Umweltschutz verändern möchte. Und nun ist es soweit! Seit dem 01. März 2019 läuft hier alles mit Ökostrom. Ich gebe es ja zu. Mir geht es nicht anders als wohl den meisten Menschen. Man nimmt sich etwas vor und wenn man es nicht sofort umsetzt und dran bleibt, rückt es erstmal wieder in den Hintergrund. Ab und zu denkt man dran, aber die Motivation hat sich zurückgezogen und wartet auf ein Zeichen, wieder neu entflammt zu werden. Meine kleine Flamme im Stromsparmodus bekam Mitte Januar wieder so richtig Zunder. Es flatterte ein Schreiben meines bisherigen Stromanbieters ins Haus. Der Energiepreis bleibe bis zum 28. Februar 2020 stabil, so wird mir die neue “attraktive Preisgarantie” angekündigt. Grundpreis 107,10 € im Jahr und Arbeitspreis 24,3 ct/kWh wären meine neuen Preise. Kein Wort über eine Preiserhöhung. Nachdem ich in den Tiefen meiner Ordner die alten Preise ausfindig gemacht hatte, stellte ich fest, dass der Grundpreis um knapp 12 Euro und der Arbeitspreis pro kWh um ca. 1 Cent gestiegen war. Ich bin für Transparenz in Geschäftsbeziehungen. Eine Preiserhöhung, die man selbst erst recherchieren muss, gehört für mich nicht dazu. Anlass genug, das Thema Ökostrom wieder auf den Tisch zu bringen.

Woher bekomme ich meinen Öko-Strom?

Mit der Absicht, zukünftig auf Nachhaltigkeit zu achten und dafür in Kauf zu nehmen, mehr Geld zu bezahlen, begab ich mich auf die Suche nach Ökostrom. Es hat auch nicht lang gedauert und schon hab ich ein Angebot gefunden, was zu dem passte, was ich mir vorstelle. Regenerative Energie aus Wasserkraft. Das wird meine umweltfreundliche Alternative zur herkömmlichen Stromgewinnung.

Der Preis steht unter Strom

Nun bin ich ja felsenfest davon ausgegangen, dass Ökostrom teurer werden wird, als mein bisheriger Anbieter inklusive geheimer Preiserhöhung. Aber so ist es gar nicht. Der Arbeitspreis bleibt in etwa gleich wie bisher und die Grundgebühr ist sogar noch preiswerter. Fazit: Lassen Sie sich ein umweltfreundliches Licht aufgehen und informieren Sie sich über Ökostrom. Einer allein kann die Welt nicht besser machen. Das wissen wir ja schon. Aber gemeinsam ist es möglich, die Erde noch für viele zukünftige Generationen zu erhalten.

(Foto: 123rf.com | Bild-Nr.: 43452713 | Urheber: Pop Nukoonrat)

Web-Abos? Das ist doch Betrug, oder?

Web-Abos – das heißt monatliche Zahlungen für eine Website und wenn der Vertrag ausläuft, hat man keine Website mehr? Das klingt doch nach Betrug! Aber der Reihe nach.

Spätestens mit der Veröffentlichung von Office 365 ist fast jeder über die Möglichkeit, Software nicht mehr zu kaufen, gestolpert. Auch für Handyverträge, Telefon, Internet und jede Menge andere Dinge werden ganz selbstverständlich monatliche Beiträge bezahlt. Oftmals sogar ohne jegliche Dienstleistung, sondern nur für die Bereitstellung der technischen Möglichkeiten.

Auch ich habe mich in der letzten Zeit dazu entschieden, verschiedene Programme nicht mehr für einen Batzen Geld zu kaufen, sondern Abos dafür abzuschließen.

Es gibt aber noch einen weiteren Punkt, der mich überhaupt erst über das Angebot von Web-Abos nachdenken ließ.

Ständig sitzt man zwischen den Stühlen

Vermehrt habe ich in den letzten Jahren zwischen den Stühlen gesessen, weil die Gesetzgeber neue Gesetzesvorgaben geschafft haben oder Dritt-Dienstleister Algorithmen geändert haben, die Änderungen auf vielen älteren Websites notwendig gemacht haben.

Als Beispiel möchte ich die DSGVO aus dem Jahre 2018 anbringen, als zum Stichtag die Gesetzesvorgaben auf jeder Website umgesetzt sein mussten. In meinem Pflichtbewusstsein habe ich meine Kunden darüber informiert, dass diese Änderungen und Ergänzungen vorgenommen werden müssen. Mit dieser Information erhielten meine Kunden mein Angebot zur Umsetzung der erforderlichen Änderungen.

Warum ich dabei zwischen den Stühlen sitze? Ganz einfach. Meine Kunden kaufen eine Website und müssen z.B. durch solche Gesetzesänderungen dennoch immer wieder Geld in die Website stecken.

Meine Web-Abos

Die Web-Abos bestehen nicht nur aus der Erstellung der Website. Sondern sie enthalten – je nach gewählter Abo-Art – auch die Aktualisierung der Website in einem bestimmten Umfang. Arbeiten wie die DSGVO-Einbindung wäre hier beispielsweise bereits möglich.

Die Aktualisierungen umfassen aber auch Änderungen am Inhalt. Sie haben Neuigkeiten für Ihre Kunden und möchten darüber informieren? Kein Problem. Mit einem Web-Abo erledige ich das für Sie.

Im Web-Abo sind übrigens auch gleich die Kosten für das Standard-Web-Hosting enthalten. Das heißt Webspace, Mailspace und 1 .de – Domain sind bereits inklusive.

Nicht zuletzt entfällt natürlich der große Einmalbetrag, den Sie bei einer Website-Erstellung einplanen müssen. Finanziert wird die Erstellung der Website durch die monatliche Abo-Gebühr.

Ich sage nicht, dass die Web-Abos das Non-Plus-Ultra für alle ist. Aber wer eine vernünftige Website haben möchte, die regelmäßig aktualisiert wird und keine große Erstfinanzierung dafür aufbringen möchte, kann gern darüber nachdenken.

(Foto: 123rf.com | Bild-Nr.: 47284341 | Urheber: gajus)

Aus ctwebwork wird Werbeagentur Wüst

Viele Jahre kannten mich meine Kunden unter dem Namen Werbeagentur ctwebwork. Eine Werbeagentur – ursprünglich hauptsächlich als Web-Agentur für die Erstellung von Websites angelegt (=WEBwork). Aber ich habe mich weiter entwickelt. Die Erstellung von Websites ist nach wie vor ein großer Teilbereich meiner Arbeit und das wird auch so bleiben. Dennoch sind meine Aufträge im Printbereich, also dem Bereich der gedruckten Medien, stetig gewachsen.

Manchmal habe ich erlebt, dass Kunden, mit denen ich ein Website-Projekt umgesetzt habe, Ihre Drucksachen woanders her bezogen. Im Nachhinein stellten sie dann fest, dass ich „sowas ja auch mache“. Liegt das vielleicht am gewählten Namen „ctwebwork“? Schließt er die Erstellung von Drucksachen aus? Auch das mag ein Grund sein, meine Werbeagentur einmal gründlich umzukrempeln und aufzuräumen.

Was ist nun anders?

Zuerst einmal der Name. Aus „Werbeagentur ctwebwork“ wird „Werbeagentur Wüst“. Mit diesem Firmennamen kann ich mich besser identifizieren und möchte mit diesem Namen neu durchstarten. Auch meine Kontaktdaten haben sich geändert. Bitte aktualisieren Sie gegebenenfalls Ihre Telefonbücher und Adresslisten. Die neuen Daten finden Sie auf meiner Seite „Anfrage„.

Meine Leistungen bleiben für Sie wie gewohnt erhalten. Allerdings erweitere ich mein Angebot mit hochwertiger Papeterie für Ihre Feste. Mit diesem neuen Teilbereich erstelle ich Einladungen, Tischkärtchen, Menükarten, Programmhefte, Glückwunschkarten und vieles mehr in echter Handarbeit geschrieben, gemalt und hergestellt. Aber auch handgearbeitete Druckvorlagen für höhere Auflagen können Sie zukünftig von mir erstellen lassen.

Als dritte große Änderung gegenüber meiner bisherigen Geschäftsphilosophie möchte ich zukünftig auf mehr Nachhaltigkeit in meinem Unternehmen achten. Was privat schon längst Einzug gehalten hat, erweitere ich damit auch auf meine Werbeagentur. Da mir dieses Thema sehr am Herzen liegt, habe ich eine Seite „Nachhaltigkeit“ erstellt, auf der Sie sich gern weiter informieren können. Ich freue mich sehr, wenn ich Sie von meiner Idee überzeugen kann und Sie als umweltbewussten Kunden gewinne.

(Foto: Cindy Wüst)